Es muss nicht immer weit weg gehen um den Kopf ein wenig vom Alltagsstress zu befreien. Gesagt getan. So habe ich heute, an einem sonnigen Sonntag im Mai die Brille geputzt und die Pedale getreten.

Nach den ersten Metern ortsauswärts und bergauf musste ich mit meinen Gedanken beim Rad fahren bleiben. Sonst wäre es schief gegangen. Also war die Entscheidung schon mal gut und ich habe heute den inneren Schweinehund besiegt. Jippie!

Nach dem ersten Anstieg wird es leichter. Der Blick darf sich nach der Ortschaft weiten. Über die Baustelle der A143 führt mich mein Weg weiter auf dem Saaleradwanderweg nach Schiepzig. Schon bald sehe ich die Felder und die Saale. Diese Kombination ist für mich eine besondere. Es ist alles im Fluss – im doppelten Sinne und beruhigt zumindest meinen Geist.

Weit bin ich nicht gekommen als ich das erste Motiv entdeckt habe. Nach dem Auslauf mit den Kamerunern entdeckten meine Augen ein wunderschönes großes rotes Feld – voller Klatschmohn. Nach ein paar Metern machte ich einen kleinen Abstecher zur Saale, wo einige Autos und Radfahrer an der Fähre anstanden. Von hier gibt es schon einen schönen Blick auf die Brachwitzer Alpen.

Ein paar Kilometer an der Saale entlang und einen steilen Berg hinauf und schon geht es ein paar Kilometer durch die Heide. Die Heide ist das städtische Waldgebiet, welches auch heute viele Menschen anzog, um zu spazieren, ihre Hunde auszuführen oder mit den Kids den Spielplatz zu besuchen.

Andere Radfahrer kehrten an einem kleinen Anstieg mit anspruchsvollen Untergrund um. Für mich war dies keine Alternative. So musste ich an dieser Stelle schmunzeln, als dich den Baum quer über meinen Weg fand. Mein Lebensmotto „Hindernisse sind zum Überqueren da!“.

Nach knapp einer Stunde (mit Pausen für die Fotos) hatte ich 20 km in den Beinen und war glücklich wieder zu Hause. Genießt das Leben.

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